Das Kabinett des Jean Paul Gaultier

Mode liebt man ganz oder gar nicht. Tatjana und ich gehören definitiv zu der Gruppe der Mode-Liebhaber. Das bezieht sich natürlich nicht nur auf unseren Style im Büro, sondern ragt in alle Bereiche unseres Lebens. Wenn also eine Größe wie Jean Paul Gautier eine Ausstellung in unserer Stadt veranstaltet, gibt es nichts, was uns beide aufhalten kann. Wir haben für euch ein paar Bilder gemacht, seht einfach selbst.

Tatjana und ich haben uns für die Ausstellung einen Nachmittag frei genommen, um die außergewöhnlichen Designs in Ruhe zu bewundern. In der Ausstellung selbst war um diese Zeit noch nicht allzu viel los, sodass wir die bizarre Sammlung auf uns wirken lassen konnten.

Und bizarr sind sie, die Kleider von dem französischen Designer Jaul Paul Gautier. Wie kein zweiter setzt sich Gaultier über die grundlegenden Prinzipien des Modedesigns hinweg, indem er beispielsweise Materialien wie Tierhäute, Metalldosen, Federn oder Gummi verwendet. Die Ausstellung ist mit visuellen Aspekten gespikt, die das Ganze sehr spannend machen – und auch ein wenig gruselig. Ein Kabinett der Außergewöhnlichkeit.

Die Kleider alleine reichen aus, um den Besucher in eine andere Welt zu versetzen – die animierten Puppen, die einen Catwalk entlanglaufen oder – durch aufwendige Projektionen – sogar plötzlich blinzeln, sprechen und singen tun ihr übriges. Zudem sind zahlreiche Filmkostüme und Bühnenoutfits ausgestellt, etwa das berühmte Korsett, das Madonna 1990 auf ihrer Tour trug.

Tatjana und ich waren begeistert von der Ausstellung, auch wenn die Kleider nicht wirklich „businesstauglich“ sind. Dank Jean Paul Gaultier hatten wir einen tollen Nachmittag. Sofern die Ausstellung in eurer Stadt Halt macht: Nichts wie hin! Damit ihr einen Eindruck gewinnt, was euch erwartet, hier ein kleiner Vorgeschmack:

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