Hochgesteckt

Wenn es um meine Haare geht, bin ich ein echter Versager. Das einzige, das ich einigermaßen hinbekomme, ist ein Pferdeschwanz. In der Regel beschränke ich mich darauf, sie morgens nach dem Waschen über Kopf zu föhnen. Vorher knete ich einen Pflegeschaum ein, den mir meine Frisörin empfohlen hat, weil er die Haare kämmbarer macht und den man nicht ausspülen muss. Das ist schon das höchste der Gefühle. Meine Haare trage ich fast immer offen und glatt. Nicht sehr spektakulär, aber ich habe schlichtweg weder die Zeit noch das Talent, mehr aus meinen Haaren zu machen.

Die einzige Ausnahme sind besondere Anlässe, wie z. B. die Hochzeit meines Cousins vor einiger Zeit. Ich finde, da kann man sich ruhig etwas Mühe geben. Und weil ich wie gesagt frisur-technisch eine absolute Niete bin, bezahle ich andere dafür, dass sie sich Mühe geben. Und ich bin da sehr loyal. Seit meinem 15. Lebensjahr lasse ich mir meine Haare von Viktoria machen. Sie hat einen gut gehenden Friseursalon in meiner Heimatstadt Düren. Selbst nach meinem Umzug nach München, gehe ich noch regelmäßig zu ihr, wenn ich auf Heimatbesuch bin. Der Mensch ist eben doch ein Gewohnheitstier, und wenn etwas funktioniert, wieso sollte man es ändern?

Wie dem auch sei, Viktoria macht einfach tolle Hochsteckfrisuren. Und obwohl dieser Beitrag eigentlich nichts mit Business Styles zu tun hat – mal ehrlich, keine berufstätige Frau würde so ins Büro kommen, viel zu zeitaufwendig und viel zu teuer für jeden Tag. Dennoch wollte ich euch diese tolle Frisur nicht vorenthalten.

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