Nude ist das neue schwarz

Wer sich so wie ich regelmäßig durch die Modemagazine blättert, wird immer wieder feststellen, dass seit geraumer Zeit vor allem eine Farbe die Modeszene beherrscht: nude. Sie ist quasi überall, auf der Straße, im Büro, auf dem Catwalk. Was früher das kleine Schwarze war, ist heute nude. Damit meine ich nicht die transparenten oder mega-knappen Teile, die fast nichts der Fantasie überlassen (man also auch einfach nackt gehen könnte) und im Alltag praktisch nicht tragbar sind – schon gar nicht im Büroalltag. Gemeint ist – wenig glamourös ausgedrückt – fleischfarbene Kleidung. Dabei gibt es nicht den einen Nude-Ton, vielmehr werden oft alle Farben als nude bezeichnet, die der Hautfarbe ähneln, wie etwa creme, beige, helles braun etc. Ein Ton in Ton Nude-Look wirkt edel und sophisticated.

Der Vorteil an dieser Farbpalette ist, dass sie quasi zu allem passt und sich sehr leicht mit anderen Farben kombinieren lässt. Während schwarz sehr dominant und hart wirken kann, ist nude weicher und weiblicher, ohne schwach zu erscheinen.

Weil nude allerdings die Gefahr birgt, langweilig auszuschauen, greife ich bei Kleidung aus dieser Farbpalette gerne zu außergewöhnlichen Schnitten oder Stoffen. Dadurch und durch ungewöhnliche Details bekommt das Outfit mehr Charakter. Das gilt nicht nur für Kleidung, sondern auch für Accessoires, Schuhe und Taschen.

In meinem heutigen Beispiel zeige ich euch eine nude-farbene Handtasche von Coccinelle. Ich mag vor allem ihre außergewöhnliche Form. Das Lackleder macht sie zusätzlich zu einem echten Hingucker. Im Büro kombiniere ich sie gerne zum Bleistiftrock und farblich passenden Sandaletten oder Pumps. In der Freizeit passt sie super zu Jeans und Ballerinas. Auf schickeren Events eignet sie sich darüber hinaus durch ihre Form hervorragend als (etwas zu großes) Abendtäschchen. Mit anderen Worten: Ein echter Allrounder!

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